Mieten oder kaufen: Szenarien mit offenen Annahmen
Es gibt keinen für jeden Haushalt richtigen Kaufzeitpunkt. Vergleichen Sie, wie Ihre eigenen Annahmen das Vermögen in zwei vereinfachten Wohnszenarien verändern.

Mieten-oder-kaufen-Szenario berechnen
Veränderbare Annahmen, keine Bankangebote oder Prognosen. Beide Varianten verwenden denselben monatlichen Budgetrahmen; die günstigere legt die Differenz an. Steuern und Verkaufskosten fehlen. Eingaben bleiben im Browser.
Weitere Annahmen: Wert, Kapitalrendite und Miete
Aktuell: Immobilienwert 0 %, Kapitalrendite 0 %, Kaltmiete 0 % pro Jahr. 0 % ist eine Annahme, keine Prognose.
Vergleich nach Ihrem Zeithorizont
Eigene Berechnung auf Basis Ihrer Eingaben und der ausgewiesenen Annahmen.
- Differenz Kaufen minus Mieten
- 3.876,06 €
- Modellvermögen Kaufen
- 131.876,06 €
- Modellvermögen Mieten
- 128.000,00 €
- Kaufen
- 131.876 €
- Mieten
- 128.000 €
Balken zeigen die Beträge Ihrer Eingaben im Verhältnis zueinander. Negative Werte sind mit Minuszeichen gekennzeichnet.
Ein positiver Unterschied spricht nur unter diesen Annahmen rechnerisch für Kaufen; ein negativer für Mieten. Immobilienvermögen ist keine liquide Auszahlung. Wertänderung 0 %, Kapitalrendite 0 %, Mietänderung 0 % jährlich; Steuern, Verkaufskosten und Anschlussfinanzierung sind nicht individuell berücksichtigt.
Rechenweg und weitere Werte
- Kredit zu Beginn
- 250.000,00 €
- Restschuld am Ende
- 168.123,94 €
- Gezahlte Kreditzinsen
- 74.123,94 €
- Angenommener Immobilienwert am Ende
- 300.000,00 €
- Kapitalvermögen im Kauf-Szenario
- 0,00 €
Vergleich berechnet. Ergebnisse stehen im Abschnitt Vergleich nach Ihrem Zeithorizont.
Zwei Varianten unter demselben Budgetrahmen
Beide Varianten starten mit Ihrem eingegebenen Eigenkapital. Im Kauf-Szenario deckt es Kaufpreis und Nebenkosten soweit möglich; der Rest wird zum Modellkredit. Überschüssiges Kapital bleibt angelegt. Im Miet-Szenario bleibt das Eigenkapital angelegt. Jeden Monat setzt das Modell für beide Varianten denselben Budgetrahmen an: den größeren Betrag aus Kaltmiete und Kreditrate plus Eigentümerkosten. Die jeweils günstigere Variante legt die Differenz an. Damit wird die Tilgung nicht zugleich als verlorene Ausgabe und Vermögenszuwachs gezählt.
Kredit, Restschuld und Vermögen getrennt berechnen
Zu Monatsbeginn entstehen Modellzinsen aus Restschuld × jährlichem Kreditzins ÷ 1.200. Die Rate deckt Zinsen und Tilgung; der letzte Zahlbetrag ist auf die verbleibende Schuld samt Monatszinsen begrenzt. Nach vollständiger Rückzahlung fällt keine Kreditrate mehr an. Die anfängliche Rate muss höher als die anfänglichen Monatszinsen sein. Am Ende steht im Kauf-Szenario der angenommene Immobilienwert minus Restschuld plus angelegtem Kapital. Beim Mieten steht das angelegte Kapital gegenüber. Das Ergebnis ist ein Szenario, kein Kaufurteil.
Rechenbeispiel ohne Zins oder Wertänderung
Nehmen Sie 120.000 € Kaufpreis,0 € Nebenkosten,20.000 € Eigenkapital,0 % Kreditzins,1.000 € monatliche Rate und 1.000 € Kaltmiete an. Ohne Eigentümerkosten, Rendite und Wertänderung bleiben nach einem Jahr 88.000 € Restschuld. Der Immobilienwert bleibt im Beispiel 120.000 €; das Modellvermögen beim Kaufen beträgt 32.000 €. Beim Mieten bleibt das Startkapital 20.000 €. Diese künstlich vereinfachte Rechnung erläutert die Tilgung, nicht den Düsseldorfer Markt und nicht die erreichbare Finanzierung.
Wertänderung und Kapitalrendite sind Ihre Hypothesen
Immobilienwert, Kapitalanlage und Kaltmiete können jeweils steigen oder fallen. Das Modell setzt Ihre jährliche Änderung mit dem Monatsfaktor (1 + Jahresänderung ÷100) hoch 1/12 um. Default-Werte sind Beispielannahmen;0 % ist keine Prognose. Stellen Sie mindestens ein ungünstigeres und ein günstigeres Szenario gegenüber. Ein rechnerischer Vorteil kann durch eine andere Kapitalrendite, andere Kosten oder einen kürzeren Zeitraum wechseln. Es gibt keine garantierte Schwelle, ab der Kaufen immer günstiger wäre.
Die wichtigen Grenzen des Vergleichs
Das Modell arbeitet mit einem konstanten Kreditzins und einer konstanten Rate. Anschlussfinanzierung, persönliche Steuern, Fördermittel, unterschiedliche Anlagegebühren, Kauf-/Verkaufssteuern im Einzelfall und spätere Verkaufskosten sind nicht individuell berechnet. Eigentümerkosten bleiben als Ihr Jahresansatz konstant. Der Immobilienwert ist ein Modellwert vor möglichen Verkaufsausgaben, keine liquide Auszahlung. Betriebskosten, die beide Wohnvarianten gleichermaßen betreffen, werden nicht separat gerechnet. Unterschiedliche Wohnqualität, Flexibilität und persönliche Risiken sind keine Euro-Kennzahl.
Vor der Entscheidung belastbare Eingaben sammeln
Vergleichen Sie ähnliche Wohnungen und verwenden Sie konkrete Vertragsmiete, WEG-Unterlagen beziehungsweise Eigentümerkosten und ein tatsächliches Finanzierungsangebot. Reserven sollten Sie vorab von dem einsetzbaren Eigenkapital abziehen; der Eigenkapital-Rechner hilft dabei. Prüfen Sie, ob der monatliche Budgetrahmen in Ihrer Lebenssituation tragbar ist. Ein positiver Unterschied im Vermögensmodell ersetzt weder eine Haushaltsrechnung noch rechtliche, steuerliche oder bankseitige Prüfung.
Passende Werkzeuge und Hintergründe
Datenquellen
Amtliche Quelle · Eigene Berechnung · Eigene Auswertung · DDORF-Schätzung → Methodik
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